Technische Leistungen für die Materialverarbeitung

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Unsere Module decken die gesamte Prozesskette ab – von der intelligenten Zuführung über die Sortierung bis zur Integration in bestehende Linien. Jede Komponente wird unter realen Produktionsbedingungen in Österreich getestet.

01

Intelligente Zuführsysteme

Vibrationsförderer mit optischer Sensorik für Schüttgüter. Reduziert Ausschuss um bis zu 18 % durch adaptive Dosierung. Geeignet für Körnungen von 0,1 mm bis 80 mm.

02

Modulare Förderbandarchitektur

Hitzebeständige Gummimodule und keramische Beschichtungen für die Stahlverarbeitung. Austausch ohne Linienstopp – Stillstandszeit um 22 % gesenkt in einem oberösterreichischen Walzwerk.

03

Datengetriebene Sortieranlagen

Machine-Learning-Modell auf Basis von Nahinfrarotspektroskopie und Bildverarbeitung. Sortiergenauigkeit für Industriemineralien um 12 % gesteigert bei geringerem Energieverbrauch.

04

Integration in bestehende Linien

Anpassung der Steuerungsschnittstellen an gängige SPS-Systeme (Siemens, B&R). Inbetriebnahme innerhalb von 5 Werktagen inklusive Kalibrierung und Mitarbeiterschulung.

05

Wartung und Lebenszyklusanalyse

Vorausschauende Wartung durch Vibrations- und Temperatursensoren. Lebenszykluskosten werden über 10 Jahre modelliert – typische Einsparung von 15 % gegenüber starren Intervallen.

Präzisierungen und Haftungsausschlüsse

Definitionen und Bedingungen, die Missverständnisse bei der Auslegung unserer technischen Dokumentation und Angebote vermeiden.

Welche Materialien fallen unter „Schüttgut“?

Als Schüttgut definieren wir alle rieselfähigen, granularen oder pulverförmigen Stoffe mit einer Korngröße von 0,1 mm bis 80 mm, die in unseren Zuführsystemen ohne zusätzliche Agglomeration verarbeitet werden können. Ausgenommen sind faserige, stark klebende oder chemisch aggressive Materialien, die gesonderte Spezifikationen erfordern.

Gilt die Förderbandleistung unter Volllast?

Die angegebene Förderleistung bezieht sich auf einen Dauerbetrieb bei Nenndrehzahl und einer Schüttdichte von 1,2 t/m³. Abweichungen durch Materialfeuchte, Korngrößenverteilung oder Umgebungstemperatur werden in einem separaten Lastenheft dokumentiert. Die tatsächliche Durchsatzrate kann um bis zu 12 % von der Nennleistung abweichen.

Wer trägt die Kosten für die Integration?

Die Integration in bestehende Produktionslinien umfasst die mechanische Anpassung, die elektrische Verkabelung und die Parametrierung der Steuerung. Diese Leistungen sind nicht im Grundpreis der Module enthalten. Wir erstellen auf Anfrage ein detailliertes Integrationsangebot, das die Aufwände für Inbetriebnahme und Schulung des Bedienpersonals separat ausweist.

Wie wird die Sortiergenauigkeit gemessen?

Die Sortiergenauigkeit wird als Anteil der korrekt klassifizierten Partikel an der Gesamtmenge des aufgegebenen Materials definiert. Die Messung erfolgt mittels Referenzproben und manueller Nachsortierung unter Laborbedingungen. Die angegebenen Werte gelten für eine konstante Materialzufuhr und eine Umgebungstemperatur zwischen 10 °C und 35 °C.

Rückmeldungen unserer Kunden

Praktische Ergebnisse aus der industriellen Automatisierung

Leon Leeb B.A.

Projektleiter, Stahlwerk Linz

5

„Die modulare Förderbandarchitektur hat unsere Stillstandszeit um 22 % reduziert. Der Austausch der hitzebeständigen Module erfolgt jetzt ohne Linienstopp – ein echter Gewinn für die Produktion.“

Schwerlastförderung

Algelika Probst

Betriebsleiterin, Mineralaufbereitung Steiermark

4

„Die datengetriebene Sortieranlage mit Machine Learning hat die Reinheit unseres Endprodukts um 12 % gesteigert. Die Integration in die bestehende Steuerung war dank der modularen Architektur überraschend unkompliziert.“

KI-Sortierung

Herr Andreas Pfister

Technischer Leiter, Zuführtechnik GmbH

5

„Die intelligenten Zuführsysteme mit Vibrationsförderern und optischen Sensoren haben unsere Dosiergenauigkeit deutlich verbessert. Die Ausschussrate sank um 18 % – ein messbarer Fortschritt.“

Schüttgutautomation

Ing. Markus Gruber

Leiter Instandhaltung, Walzwerk Oberösterreich

4

„Die keramischen Beschichtungen der Förderbänder halten den hohen Temperaturen stand. Die Wartungsintervalle haben sich verdoppelt, die Lebenszykluskosten sind gesunken.“

Hochtemperaturtechnik

Dr. Eva Schön

F&E, Sensorfusion GmbH

5

„Die Kombination aus Nahinfrarotspektroskopie und Bildverarbeitung hat die Sortiergenauigkeit dynamisch verbessert. Der Energieverbrauch sank parallel – ein überzeugendes Gesamtergebnis.“

Sensorfusion

Franz Kogler

Geschäftsführer, Kogler Maschinenbau

4

„Die adaptive Steuerung der Zuführsysteme hat unsere Produktionslinie flexibler gemacht. Die Umrüstzeiten zwischen verschiedenen Schüttgütern sind jetzt um 30 % kürzer.“

Adaptive Steuerung

Vorgehen

Vom Erstkontakt zur optimierten Linie

1

Bedarfsanalyse vor Ort

Wir erfassen die aktuelle Fördertechnik, Materialflüsse und Engpässe in Ihrer Produktion. Ein Ingenieur besichtigt die Anlage und dokumentiert Lastprofile, Taktzeiten und Schnittstellen.

2

Konzept mit Machbarkeitsstudie

Basierend auf den Messdaten entwerfen wir ein modulares Automatisierungskonzept. Die Studie umfasst Layout-Skizzen, Sensorauswahl und eine Abschätzung der Stillstandszeiten während der Umrüstung.

3

Integration und Inbetriebnahme

Unsere Monteure installieren die Förderbänder, Zuführsysteme und Steuerungseinheiten. Die Anbindung an Ihre SPS erfolgt nach IEC 61131-3. Nach der Inbetriebnahme läuft die Linie im Schichtbetrieb.

4

Optimierung und Wartungsplan

Wir analysieren die ersten 500 Betriebsstunden, justieren Parameter nach und erstellen einen Wartungsplan für Verschleißteile. Ein Datenblatt mit Kennzahlen zur Effizienzsteigerung wird übergeben.

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